27. März (19:30): Wie bildet sich politische Identität?

Nein, es ist keine Veranstaltung der DenkNomaden, aber eine die uns sehr zusagt:
Am 27.3. um 19:30 veranstaltet Nomaden Press in der Brotfabrik, einem vertrauten Ort, eine Diskussion zu dem Thema

Klassenbewusstsein oder Populismus – Wie bildet sich politische Identität?

Wie kann es sein, dass soziale Milieus, die in Frankreich noch vor wenigen Jahrzehnten treue Wähler der Kommunistischen Partei waren, heute für Marine Le Pen und den Front National stimmen? Wie ist zu erklären, dass Donald Trump gerade in den ehemaligen Zentren industrieller Produktion des so genannten Rost-Gürtels gewählt wurde? Weshalb kann selbst die AfD – ungeachtet ihres Wirtschaftsliberalismus – bei Arbeitern punkten? Die in Wissenschaft und Feuilleton derzeit viel diskutierte These des französischen Soziologen Didier Eribon lautet: Weil die traditionellen (Mitte)Links-Parteien die Klassenfrage vergessen und hierdurch die Abkehr ihrer einstigen Stammklientel provoziert haben.

Diese Fragen sollen in der ersten Veranstaltung in der Reihe NOMADEN in der Brotfabrik diskutiert werden. Es diskutieren Cigdem Toprak (Politikwissenschaftlerin und Journalistin), Hans-Jürgen Urban (Soziologe und Vorstandsmitglied der IG Metall) und Dirk Jörke (Politikwissenschaftler an der TU Darmstadt). Weiterlesen

Zweitausendeins-Laden schließt

Nach dem Verlust der suhrkamp-cultur verschwindet jetzt auch die Zweitausendeins-Kultur. Während der Zweitausendeins-Versand schon vor einigen Jahren nach Leipzig entwich schloss am 22. März 2017 auch das Frankfurter Ladengeschäft. Wir haben uns heute die leeren Regale angesehen und zwei Rechnungen geben lassen für die um 50 % reduzierten Reste: Ein Buch und eine CD. Schallplatte, Buch und CD von Zweitausendeins waren einmal der Grundbestand vieler privater Buchsammlungen, der Laden gehörte für Frankfurter einfach dazu. Noch stehen einige “unausgepackte” Buchpakete bei mir, eine von Uwe Nettelbeck herausgegebene 2-bändige Franz-Jung-Ausgabe, die Bob-Dylan Lyrics-Ausgaben (übersetzt von Gisbert Haefs) u.a. -.

Robert Egelhofer am letzten Tag im Frankfurter Zweitausendeins-Laden.

Für die  Denknomaden-Sendung auf Radio X (29.3. – 13:08) habe ich ein kurzes Gespräch mit Robert Egelhofer, dem Inhaber des Ladens, geführt.

 

Als das HESSENECK einmal TV-Star war

Das HESSENECK in der TV-Serie.

LAUTER NETTE NACHBARN. Eine Familienserie aus Bockenheim für die Welt.
Zuerst gesendet 1989/1990.
Jetzt, endlich: Exklusiv wiederaufgeführt nach 27 Jahren Sendepause im HESSENECK (Hessenplatz/Basaltstraße).  Ab 12. März 2017 im Hesseneck .
Eine Veranstaltungsreihe von HESSENECK und DenkNomaden.

Als das Hesseneck einmal ein TV-Star war

Einige Jahre sind vergangen, seit in ganz Europa das Hesseneck im Fernsehen als Ort der Handlung in der Serie “Lauter nette Nachbarn” zu bewundern war, u.a. mit den Darstellern Diether Krebs und Gerd Knebel. Das Drehbuch schrieb Rolf Silber für eine Comedy-Serie, ein damals im deutschen Fernsehen noch nicht eingeführtes Format. Er führte auch Regie bei der Serie, die in 12 Folgen á 25 Minuten ausgestrahlt wurde. Es wurde mit internationaler Besetzung gedreht und in verschiedenen europäischen Ländern ausgestrahlt. Für die Serie wurden zwei Gebäude aus Bockenheim, nämlich das Hesseneck und die Pizzeria Palermo, hinter der Uni-Bibliothek als Kulissen aufgebaut. So wie unsere Gegenwart nur wenig mit unserer Vergangenheit zu tun hat, so wenig hatte das in der Serie nachempfundene Hesseneck etwas mit dem damaligen Hesseneck zu tun. Oder etwa doch?

2017, nach 27 Jahren, wird die Serie Lauter nette Nachbarn endlich wieder gezeigt, diesmal exklusiv im Hesseneck: Dank der Unterstützung des Hessischen Rundfunks wird ab 12. März 2017 die Serie an 6 Abenden gezeigt.
Es ist nicht nur eine Reise in die Fernsehgeschichte, es ist auch eine Begegnung mit den Machern und Darstellern der Serie. Autor und Regisseur Rolf Silber wird an den Abenden anwesend sein, er wird von den Dreharbeiten erzählen und er wird uns helfen möglichst viele Mitwirkende an dieser Serie, vor und hinter der Kamera, an den jeweiligen Abenden ins Hesseneck einzuladen.

Mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Rundfunks und Rolf Silber.

Kommunismus

“Die  FES Konferenz zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution ist ausgebucht, erfahre ich gerade.” So lese ich in einer Mail der Freunde von Platypus.

Die Konferenz zur  Ausstellungspremiere “Internationale Konferenz zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution. Blinde Flecken in der Geschichtsbetrachtung ? Kommunismus im 20. Jahrhundert“. FES 23. bis 25.02.2017 in Berlin. Gerd Koenen ist  Kurator der Ausstellung.

 Die Veranstaltung mit Gerd Koenen in der Fabrik in Frankfurt-Sachsenhausen erinnerte mich an eine zum Thema gehörende Geschichte: Vor fast 20 Jahren, als das Internet noch in den Anfängen steckte und es auch noch echt Geld kostete, damals saß ich mit einem Freund aus Mörfelden zusammen und wir sahen uns Domain-Namen an, die für eine nicht verwirklichte Geschäftsidee spannend sein könnten. Dabei stießen wir auf die drei freien Domain-Namen: anarchismus.de, sozialismus.de und kommunismus.de . Wir fragten uns: Welche sollen wir uns reservieren lassen und entschieden uns für kommunismus.de. Die Gründe: Anarchismus sagte uns zu wenig, Sozialismus war viel zu wischi-waschi, nur Kommunismus, das hatte, trotz des Untergangs der (meisten) Kommunistischen Staaten weiterhin etwas Rauhes, Unerledigtes. Auf der Domain hinterlegten wir dann die Seiten eines Kommunismus-Magazins, das aber nur einige Jahre aktiv war und das jetzt auf www.leerworte.de  museal zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution zu besichtigen ist.

Verworren

Eine persönliche Vorbemerkung zu diesem von der KunstGesellschaft übernommenen Veranstaltungshinweis. Vermutlich werde ich zum ersten Mal seit knapp 2 1/2 Jahren wieder eine Veranstaltung in der Spohrstraßen-Denkbar besuchen. Franz Mon lockt – und es bleibt verworren.

Franz Mon: Von den Fahrplänen braucht man nicht zu reden

„Für Franz Mon ist ‚verworren‘ das Adjektiv der Stunde. Kein anderer Begriff bringt für ihn so drastisch auf den Punkt, in welcher Welt wir leben, vom Brexit über die AfD bis zu Trump. Warum? ‚Weil verworren etwas anderes bedeutet als ver­wirrend‘, meint Mon. ‚Verwirrt hieße ja, dass sich die Lage wieder entwirren ließe. Aber man kann nichts entworren. Das Entworrene bleibt ein Zustand, der unerreichbar bleibt.‘“ (Frankfurter Allgemeine Magazin, Dezember 2016)

Franz Mon liest in der Denkbar. Februar 2017

09. Februar 2017 – 20:00 Uhr. Ort: Denkbar, Spohrstraße 46 in Frankfurt-Nordend.

Veranstalter: KunstGesellschaft und Phil. Koll.: Kritische Theorie. Teilnehmerbeitrag € 5/3/1

26.01.2017 on air: Die Denknomaden auf Radio X

Am 26. Januar 2017 (Donnerstag) sind die Denknomaden mit der zwölften Sendung auf RADIO X zu hören. Ab 13:08 Uhr. Redaktion und am Mikrofon: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen. Studiogast: Rainer Erd, der langjährige künstlerische Leiter der Fabrik in Sachsenhausen, berichtet und erzählt über Niederlagen und Höhepunkte bei der Kulturorganisation für die Fabrik, über die Bewältigung von Schwierigkeiten und über seine persönlichen Vorlieben. Wir freuen uns darauf.

BOCKENHEIM. Die Sendung auf Radio X. Am 19. 01.2017 ab 14 Uhr.

Jeden 3. Donnerstag im Monat sendet Radio X ein Stadtteilmagazin mit dem Titel BOCKENHEIM. Eine Sendung aus Bockenheim für Bockenheim. Studiogäste berichten und erzählen über ihre  Aktivitäten in Bockenheim, ihr Leben in diesem besonderen Stadtteil Frankfurts. Und die Redaktion sammelt Stimmen, Gespräche aus Bars und Geschäften.
Am 19. Januar ab 14 Uhr ist es wieder soweit: Als Studiogast freut sich die Redaktion auf Walter Gerlach, der als geborener Bockenheimer in den Trümmern der Nachkriegszeit in der Adalbertstraße aufwuchs. Walter Gerlach ist Journalist, Herausgeber und Autor. Und als Autor seines aktuellen Buches „Frankfurter Walzer“ (Waldemar Kramer-Verlag, Frankfurt am Main 2016) ist er der Gründer der legendären Bockenheimer Kneipe „Zettelwirtschaft“.

Redaktionsteam der Sendung: Bärbel Bimschas, Ilja Kamphues, Marc Rodrigues, Norbert Saßmannshausen.

Infos zu den Sendungen und Mitschnitte der vergangenen Sendungen auf: www.bockenheim-die-sendung.de

Radio X: Das Frankfurter werbefreie Stadtradio. FM 91,8 – Kabel 99,85
oder per Livestream auf www.radiox.de.

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Bockenheim ist überall

Die Frankfurter Rundschau stellte Susanne Konrad und das von ihr herausgegebene Buch “Frankfurter Einladung” vor.

„Es gibt riesige Unterschiede – ob man sich im Bahnhofsviertel oder in Harheim bewegt“, sagt Konrad, die 1995 über Goethes Wahlverwandtschaften promovierte. Und welche Stadtteil-Geschichte hat sie am meisten fasziniert? „Was mich sehr bewegt hat, ist Bockenheim.“ Im Kapitel thematisiert Norbert Saßmannshausen die 68er-Generation und die Folgen für Bockenheim.”

Ich bin gerührt. Danke!

Zum vollständigen Artikel: http://www.fr-online.de/frankfurt/frankfurt-dornbusch-43-verschiedene-identitaeten,1472798,34957436.html?dmcid=sm_fb

Das Buch “Frankfurter Einladung” ist, herausgegeben von Susanne Konrad, im Herbst 2016 im Größenwahn-Verlag erschienen.

30.11. – 13:08 Uhr: Letzte Sendung der DENKNOMADEN in diesem Jahr

Am 30. November 2016 (Mittwoch) sind die Denknomaden mit der elften Sendung auf RADIO X zu hören. Ab 13:08 Uhr. Redaktion und am Mikrofon: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen.
In der Novembersendung wird es um den (fehlenden ?! erwarteten, notwendigen ?!) Aufschwung in der Kulturpolitik unserer Stadt Frankfurt am Main gehen. Mal sehen,was wir hören werden. Und mal sehen, wer unser Studiogast sein wird. Und natürlich spielen wir schöne Musik. Und lesen eine Polemik von Jürgen Roth. Und sowieso.
Einer von den Helden (Facebook-Post von Martin Wimmer, Abb. unten)  ist in unserer Sendung; Reiner Diederich. Dank an Martin Wimmer für den Tipp. martin-wimmer-auf-facebook

Ulrich Rügner: Anmerkungen zur Ausräumung seiner Wohnung im April 2016

“Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.”

buechersofa-uli-ruegner So steht es auf der Karte. Zitat Karl Valentin. So steht es auf der Karte, gefunden in der Wohnung von Uli Rügner.

Er war schon lange tot, als wir, durch die Bemühungen von Mechthild Wagenhoff, im Frühjahr zu viert die Wohnung ausräumen durften, knapp eine Woche im April. Zum 1. Mai sollte die Wohnung dann endgültig durch das „Räumkommande“ der Stadtwerke frei werden.

Was tun wir in einer fremden Wohnung, einer Wohnung, die wir alle nie zuvor betreten haben und die der Uli bewohnt hatte, und er ist schon Monate tot, verbrannt, beerdigt sogar. Weiterlesen

Öffentliche Erinnerung an Ulrich Rügner

Vor einem Jahr ist Ulrich Rügner gestorben.

Am Sonntag, 6.11., um 18 Uhr wollen wir, Freunde und KollegInnen von Uli, öffentlich an ihn erinnern, u.a. mit Geschichten aus seiner Jugend in Oberrod/Gaildorf und Film- und Ton-Dokumenten aus seiner Frankfurter Zeit.
Wir zeigen seinen legendären Auftritt im EbbelweiExpreß-mit Schillers Bürgschaft, lesen aus Kurt Oesterles Roman Martha und ihre Söhne, in dem ein Kapitel sich auf Ulis Kindheit bezieht usw.

foto-die-versuchungGeboren 1948 in Stuttgart, lernte Uli seit dem siebenten Lebensjahr Klavier, später auch Orgel. Er studierte Evangelische Theologie, Musikwissenschaft und Ethnologie, komponierte Musik zu Spiel- und Dokumentarfilmen und für verschiedene freie Theatergruppen und trat in diesem Zusammenhang auch als Schauspieler auf. Oft auf den freien Bühnen in Frankfurt, z. B. in BUBACK von Wolfgang Spielvogel, in Schillers Fiesko, in Oskar Wildes Bunburry und in Becketts Endspiel. Weiterlesen

Frankfurter Einladung. Eine Metropole und ihre Stadtteile

6 Kapitel Frankfurt – immer sehr speziell, werden am 3. November 2016 ab 19:30 in der Stadtteilbibliothek Rödelheim (Radilostraße 17-19) vorgestellt.

Es lesen Bernhard Bauser, Volkhard Brandes, Monika Carbe, Astrid Keim, Mario Gesiarz, Norbert Saßmannshausen. es-lesen-am-3-11-2016

Eintritt frei. Im Anschluss  sind alle zu Häppchen, Getränken, Gesprächen, eingeladen.

Zum Download die komplette Einladung. Die Anthologie “Frankfurter Einladung” ist zur Buchmesse 2016 im Größenwahn-Verlag Frankfurt erschienen. Herausgeberin und Initiatorin des Projektes ist Susanna Konrad.

 

Denknomaden auf Radio X: Die Sendung vom 27.10.2016

Am 27. Oktober 2016  waren die Denknomaden mit der zehnten Sendung auf RADIO X zu hören. Und hier ist der Mitschnitt (ohne Musik aus rechtlichen Gründen) zu hören.

Wir literarisieren uns in der Sendung mit den neuen Büchern von Walter Gerlach und Jan Kuhlbrodt und öffnen unser Redaktions-Schatzkästlein mit den Plänen. Und die 1000. Gallus-Fenster-Sendung, live aus dem Gallus-Theater, feiern wir mit unserem Gesprächspartner Winni Becker.
Am Mikrofon: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen.


 

Bob Dylan, der Poet

Vor 10 Jahren durfte ich mit Michael Rieth eine Geburtstagsfeier für Bob Dylan organisieren. Ich erinnere mich nicht mehr, wie wir zusammengekommen sind und die “anderen” Beteiligten und Angesprochenen (Herbert Stubenrauch, Viola Engelbrecht, Marie-Luise Thiele, Henner Drescher, Christopher Sommerkorn  … etc.) aufgesucht oder “ausgesucht” haben.

Michael Rieth schlug irgendwann den Titel vor, ein Dylan-Zitat: “I´m a poet, and I know it. Hope I don´t blow it”

dylanimmaiMichael Rieth: arbeitete als Tutor, Dramaturg und Darsteller, veröffentlichte Prosa, Lyrik und Feuilletions, schrieb und drehte Features für Funk und Fernsehen; lebt(e) als freier Autor in Frankfurt am Main.

 

Bob Dylan

 Bo-, Bo-, Bob Dylan, Bo-, Bo- Bockenheim. In der “Zettelwirtschaft” wird seit einigen Stunden gefeiert – lang ersehnt, endlich. Und der Roman zur Nobelpreisehrung ist, selbstverständlich, eine Groteske und beginnt so: ” Schopenhauer sitzt mit seiner Flöte auf einem Sofa und spielt “Don´t think twice, it´s all right”. So beginnen auf den Punk gespielte Hits, hier der von Walter Gerlach geschriebene “Frankfurter Walzer”. Zur Buchmesse 2016 frisch im Waldemar Kramer Verlag erschienen.

Pflasterstrand & Albert Sellner

Pflasterstrand-Redakteur Emil Nichtsnutz alias Albert Sellner (zuletzt: “Rebellen Gottes. Geschichten der Heiligen für alle Tage”), Antiquar und “scharfzüngiger” Kommentator der Weltereignisse ist am 20.9. ab 13:08 in der DENKNOMADEN-Sendung der Studiogast. Live-Stream auf www.radiox.de
Und außerdem:

Dany ist immer quer durch Bockenheim gefahren.

Das Kulturzentrum, “das Häuschen”, befand sich in der Kurfürstenstraße 16, es galt die Nullnummer vorzubereiten, im Sommer 1976. Die Nullnummer des späteren Metropolenmagazins Pflasterstrand. Die Nullnummer schien im Oktober. Im Dezember erschien die Nummer 1. Die Redaktion zog in die Hamburger Allee 45.

nummer 0 ps oktober 1976
Pflasterstrand Null-Nummer Oktober 1976

Anläßlich der Geburt des Pflasterstrands vor 40 Jahren haben wir die ersten 13 Titelbilder auf Leinwand drucken lassen und bieten diese zur Verbesserung und Verschönerung der Lebenskultur zum Verkauf an. Die Drucke haben das Format 20 x 30 cm und wurden auf einen 2 cm hohen Holzrahmen gespannt. Das Format entspricht fast der Original-Heftgröße, lediglich die Null-Nummer und die Nummer 1 musste etwas verkleinert werden. Jeder Druck  kostet 12 Euro. Die Auflage ist zu diesem Preis sehr begrenzt. Wir bitten um Bestellungen per Mail (info@denknomaden.de). Weiterlesen

8. September 2016 ab 20 Uhr im Club Voltaire

ALS FRANKFURT EINMAL DIE HAUPTSTADT DER REVOLTE WAR

sb_info_büroklammer-nr1Ilja Kamphues  und Norbert Saßmannshausen erinnern in Bildern und Texten an die Jahre 1965-1980. Vorgetragen wird eine Hommage an die Zeit, in der der Strand noch unter dem Pflaster lag, die Gründung von Wohngemeinschaften einer Rebellion gleichkam und die Gründung einer Genoss(inn)en-Kneipe eine reale Utopie versprach. Gezeigt werden die Orte, vom Hörsaal VI über das IfS bis ins Volksbildungsheim, an denen Debatten über die umfassende, überfällige und notwendige Umgestaltung der Gesellschaft geführt wurden. Später in der Nacht, im Kolbkeller, im Nutten-Ludwig, im Club Voltaire oder beim Pizza-Peter schienen alle Probleme lösbar. 

Norbert Saßmannshausen arbeitet als Stadtteilhistoriker am Projekt Orte der Revolte. Ilja Kamphues ist Schauspieler (u.a. Stalburg-Theater).

Ort: Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5 in Frankfurt am Main

club-4

 

27.07.: Denknomaden auf Radio X!

radio xAb 13:00 sitzen die Denknomaden wieder auf den Studio-Stühlen bei Radio X und reden, u.a. über Sommerhits, Festivals in Frankfurt und vor allem über die Sommerwerft. Außerdem spielen wir Musik – und freuen uns, wenn wir ab 13:08 Uhr den Regler unserer Mikrofone hochziehen dürfen. Gäste von der Sommerwerft sind Daniela Vollhardt und Bernhard Bub. Man hört sich …radio mit bernhard bub

Christen abschlachten. Das Ergebnis einer Recherche

berliner journal 1 titelMitte Juni  hatte mir ein FB-Freund eine Meldung mit-“geteilt”: “Lasst uns die ungläubigen Christen abschlachten” – die Meldung machte Karriere in den einschlägigen Portalen und veranlasste mich zu recherchieren, da in den klassischen Online-Medien über den Vorfall in einer Flüchtlingsunterkunft in Seligenstadt nicht berichtet wurde. Kleine Ausnahme: Die Offenbach-Post, bzw. op-online. Das Ergebnis meiner Nachforschung findet sich auf den Webseiten der Denknomaden im untenstehender Link!

seligenstadt im vergleich

Vor 150 Jahren: Frankfurt am Main wird von Preußen okkupiert

Alles, was uns lieb und theuer
was uns heilig hoch und werth
unsre Tempel fraß das Feuer
unsre Freiheit fraß das Schwert
Friedrich Stoltze

Warum spielt der Juli 1866 keine Rolle im öffentlichen Bewußtsein?

In der Folge des „Deutschen Krieges“ marschierten am 16. Juli 1866 preußische Truppen in Frankfurt am Main ein. Die Stadt verliert ihren Status als freie Reichsstadt und als Sitz des Deutschen Bundestages. Der 48er-Traum von der Freien Republik ist ausgeträumt. Bis zur Auflösung Preußens durch die Allierten 1947 bleibt Frankfurt eine preußische Provinzstadt.

frankfurt 1866 plakatDie Veranstaltung am 17. Juli 2016 erinnert an die Vorgeschichte und die Folgen von 1866.

Einleitung:
Anton Stortchilov „Die Besetzung und ihre Auswirkungen“

Referat:
Volker Gallé „Masken der Freiheit – der unterdrückte Impuls der Republik“

Beiträge:

  • Brigitte Holdinghausen: Hintergründe des Selbstmordes von Bürgermeister Victor Fellner
  • Katharina Süs: Friedrich Stoltze und die preußische Okkupation

Moderation: Harry Bauer

Soiree mit Weinen aus der Region

17. Juli 2016 – 17:00
Festsaal des Studierendenhauses (1. Stock) – Universität Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28

Veranstalter: Tommy Kimmig, Harry Bauer (ex undogmatische linke)
Unterstützt vom AStA der Universität Frankfurt, dem Kfz-Referat an der Uni Frankfurt und den DenkNomaden

Frida Kahlos Frankfurter Vorfahren

Rundgang mit Reinhard Pabst am
Sonntag, 5. Juni 2016, 11 Uhr

Start: Goethe-Denkmal

Frida Kahlos Frankfurter Vorfahren

Reinhard Pabst auf den Spuren der Vorfahren von Frida Kahlo in Frankfurt.
Reinhard Pabst auf den Spuren der Vorfahren von Frida Kahlo in Frankfurt.

Den bekanntesten Wahl-Frankfurter hatte Guillermo Kahlo, der Vater der Malerin Frida Kahlo, ständig vor Augen: In der Wohnung des deutsch-mexikanischen Fotografen (1871-1941) hing bis an sein Lebensende ein Porträt von Arthur Schopenhauer, dessen Werke er “Tag und Nacht” (Frida Kahlo) las.

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