Das Buch ist da: Bockenheim. Vor und während der Sanierung 1978-1995

Die Redaktion saß lange an den Texten. Und beugte sich über die vielen Fotos. Welche Reihenfolge, was fehlt noch, wo steht die Jahreszahl? Das Buch (Katalog der Ausstellung und Dokumentation) liegt jetzt vor. Katalogformat (28×21 cm), hat 128 Seiten und kostet 20 Euro. Bestellungen sind ab sofort möglich über die Mailadresse info@institut-iso.de –  Oder direkt hier:
– im Stadtteilbüro Bockenheim (Leipziger Straße 91 ab 15 bis 19 Uhr werktags).
– in der Karl-Marx-Buchhandlung in der Jordanstraße.
– im Hessenshop in der Leipziger Straße 49.
– in der Buchhandlung Libretto in der Mühlgasse 3


Ein schönes Weihnachtsgeschenk! 

Auf Radio X: Die DENKNOMADEN.

Kann es ein besseres Datum für unsere Sendung geben als den 21. November, den diesjährigen Buß- und Bettag? Nein. Wir freuen uns sehr darauf gemeinsam mit unseren Hörern! Es geht um Sünden und Buße, um Bitten und Beten. Und um katholisches Fühlen und protestantisches Sehnen. Ganz bestimmt. Genau. Am Mikrofon: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen. Sendung 33! 

Auf Radio X am 23.10.2018. 13:08. Die DENKNOMADEN.

Ilja Kamphues geht mit Norbert Saßmannshausen in die Stadt und kauft … ok, das Muster ist abgeguckt, aber genauso machten wir es: In Vorbereitung auf die Sendung am 23.10. schauten wir uns Frankfurt an, suchten nach einem Tabakladen und erkundigten uns in der neuen Alt-Stadt, worum es da geht. Darüber berichten wir – versuchsweise. Und hören Musik. Also dann ….

26. Sept. 2018 – 13:08! Radio hören! Radio X

Die DENKNOMADEN im Hörerfenster – Die 31. Sendung. Mit dem Studiogast Volker Erbes und dem Moderatorenteam Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen. 

Volker Erbes in der Sendung DENKNOMADEN am 26.09.2018. Hier zum nachhören:


War´s das schon? Die 30. Sendung der Denknomaden auf Radio X?

Gedichte von Volker Erbes, Infos zur Ausstellung SANIERUNG BOCKENHEIM (ab 13. September 2018) – und etwas Musik. Hier zum Nachhören.

Am Mikrofon: Ilja Kamphues & Norbert Saßmannshausen

Naja, und Goethe hat ja heute auch Geburtstag!

Führungen auf den Spuren der Revolte im August 2018

Im August ist eine offene Führung geplant, die in Bockenheim und im Westend die Orte der Zeit um “68” erläutert. 25. 08. (Samstag), ab 13 Uhr. Dauer: 90 – 105 Minuten. Kosten: 9 Euro. Anmeldung: info@denknomaden bzw. 069 7675 2458.

Führung auf den Spuren der Revolte. Hier auf den Stufen des Instituts für Sozialforschung.

 

2. Juni 2018: Das Frankfurter Ohnesorg-Denkmal von Eberhard Fiebig

Vergessene Geschichte.
Das Frankfurter Ohnesorg-Denkmal von Eberhard Fiebig (1967/68)

Samstag, 2. Juni 2018, 15 Uhr
Museum Giersch
Ausstellungsgespräch mit Norbert Saßmannshausen

In der Ausstellung „Freiraum der Kunst“ im Museum Giersch (Museumsufer) sind u.a. Werke von Eberhard Fiebig zu sehen. Im Katalog ist sein Entwurf für ein Denkmal zur Ermordung von Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 abgebildet, das seinerzeit vom Studenten­parlament beschlossen, von der Universitätsleitung aber abgelehnt wurde.

Veranstaltung der KunstGesellschaft
Teilnehmerbeitrag* € 5/3/1

Wandzeitung Uni Frankfurt Dezember 1967. Foto: Katarski. Kurras war der Berliner Polizist, der Benno Ohnesorg erschoß. Rüegg war der damalige Rektor der Goethe-Universität Frankfurt.

25. Mai 2018. 19:42 – Handtuchtag im HESSENECK

Keine Panik! Es wird wunderbar! 

Genau 19:43, eine Minute nach Beginn der Lesung mit Ilja Kamphues im Hesseneck am 25. Mai 2018: Handtuchtag

So war es angekündigt und : Es war wunderbar. Punktgenau um 19:42 startete Ilja Kamphues unter einem Walfisch und einer speziellen Blumensorte und viele saßen mit einem Handtuch im HESSENECK oder in einen Bademantel gehüllt und hörten den “Anhalter” und einiges mehr, z. B. zum Autor Adams. Ein Nachbar hatte als Gruß ein Handtuch ins Fenster gehängt! Vielen Dank!
Also noch mal: Es war wunderbar. Also vormerken: 25. Mai 2019, 19:42. Hesseneck.

Der Handtuchtag
ist die wohl skurrilste Variante, einem verstorbenen Schriftsteller zu huldigen.

Douglas Adams starb am 11. Mai 2001 in Santa Barbara und bereits zwei Wochen später begingen Fans den ersten towel day. Im Grunde geht es lediglich darum, an diesem Tag gut sichtbar ein Handtuch mitzuführen und auf Nachfrage, anstelle einer Erklärung, das Buch zu empfehlen. Welches Buch? “25. Mai 2018. 19:42 – Handtuchtag im HESSENECK” weiterlesen

22. Mai 2018: Denknomaden im Radio X

Thomas Waldherr während der Sendung am 22. Mai 2018

Der Mai ist der Geburtstagsmonat von Bob Dylan. Da freut es die Sendungsmacher besonders einen Dylan-Fan und Dylankenner als Gast im Studio zu haben. Thomas Waldherr, Musikjournalist (und mehr als das) hat uns geholfen eine wunderbare Titelliste zusammenzustellen, die neben dem Meister selbst deutsche Coverversionen von Marlene Dietrich bis zu den DoubleDylans enthält.

Hier die von Thomas Waldherr für die Sendung erstellte Titelliste. Wir freuen uns riesig.

1. Blowin’ In The Wind (Original)
2. Die Antwort weiß ganz allein der Wind (Marlene Dietrich)
3. Denk nicht dran (Christopher & Michael)
4. Komm’ doch rei, komm’ doch rinn (Malepartus)
5. Irgendwann fällt der Regen (Stefan Waggershausen)
6. Allan wia Stan (Wolfgang Ambros)
7. Wenn es Nacht ist in der Stadt (Bernies Autobahn Band)
8. Mister Tambourine Man (Paola)
9. Nix Mitnehma (Georg Ringsgwandl)
10. Musse Feife Inne Wind (Wiglaf Droste & Funny van Dannen)
11. Chrunsch eh nienet hii (Toni Vescoli)
12. Ich will Dich (Wolfgang Niedecken)
13. Nachtfahrt (Hannes Wader)
14. Ich arbeite für den Rettichretter nicht mehr (DoubleDylans)
15. Noch ein Tässchen Kaffee (Nina Hagen)

Die Sendung vom 22. Mai 2018 ist hier nachzuhören.

 

15. Mai 2018: Von „Mama“ zu „Ich sprenge alle Ketten“ – über den deutschen Schlager in den Jahren der Revolte. 1964 bis …

Ein Abend in der Denkbar (Spohrstraße 46a).

Die Revolte der Studentenbewegung fand nicht nur in Hörsälen und auf der Straße statt, sondern auch auf dem Plattenteller. Was den deutschen Schlager der Seemanns- und Cowboy-Romantik mit der Protestbewegung verbunden hat?
Am 15. Mai demonstriert Norbert Saßmannshausen das Wechselspiel zwischen Schlagern, die einschlagen und dem gesellschaftlichen Wandel seit 1964, dem Geburtsjahr der Revolte. Die Titel “Wir” (Freddy) und “My Generation” (The Who) – dazwischen liegen Welten. Wirklich? Und die Frage, wieso 1964 das Geburtsjahr der Revolte ist, die wird am 15. Mai beantwortet.

Eine DenkbarVeranstaltung mit Text und Musik. Beginn: 20 Uhr.
Der Referent wird unterstützt vom Schauspieler Ilja Kamphues (Seit vielen Jahren der Starkoch im Stalburg-Theater in “Wer kocht, schießt nicht” von Michael Herl).

Stadtführungen zu ´68: “Vom Robespierre von Bockenheim bis zum Nutten-Lui”

Frankfurt, die ehemalige Hauptstadt der Revolte, hat sie verdient:
Die Stadtführungen auf den Spuren der  Revolte. Die Stätten des 1968 (oder 1967 ?!) beginnenden „langen roten Jahrzehnts“: Das sind der Bockenheimer Uni- Campus, das Studentenhaus, der erste Öko-Laden „Distel“ und die Karl-Marx-Buchhandlung. Dazu gehörten das Institut für Sozialforschung, der Frauenbuchladen und die Fabrik, die besetzten Häuser und die Sponti-Villa, der Nutten-Lui und das Black-Panther-Solidaritätskomitee, das Cafe Laumer und das US-Konsulat – usw.

Am 12. & 19. Mai 2018. Start: 13:00 Uhr. Dauer: 90-105 Minuten. 9 Euro.
Anmeldung: 069 7675 2458 oder info@denknomaden.de

Der Stadtführer:
Norbert Saßmannshausen
lebt seit 1972 in Frankfurt. Eine Reihe von Jahren ein Aktiver der Neuen Linken, seit fast 20 Jahren auf den Spuren der politischen Sozialisation der eigenen Person und seiner Generation. Stadtführungen „Auf den Spuren der Revolte“ seit 2015.

Mit dem OB unterwegs auf den Spuren der Revolte

Am 12. April 2018 fand eine Medientour statt – und als Revolte-Historiker durfte ich dabei sein. Rund ein Dutzend Pressevertreter waren dabei. Gestartet wurde auf dem Römerberg, dem Ort, wohin viele Demonstrationszüge führten, insbesondere im Jahr 1968 und dem Jahrzehnt danach. Dann ein Innehalten vor der Paulskirche, wo am 22. September 1968 Dany Cohn-Bendit eine Absperrung überwand, um gegen die Verleihung des Friedenspreises zu protestieren. Die Tour am Donnerstag steuerte als nächsten Ort das Institut für Sozialforschung an, es folgte der Uni-Campus, das Studentenhaus und schließlich fuhren wir, auf der klassischen Demonstrationsroute über die Bockenheimer Landstraße zum Opernplatz. Dort verabschiedete sich OB Peter Feldmann mit einem Blick auf das Operncafe, wo im Herbst 1968 der erste linke Buchladen Frankfurts eröffnete, das libresso. Anschließend gingen wir “Übriggebliebenen” noch in den Club Voltaire, dem 1962 gegründeten Kult-Ort linker Kultur und Debatten.

Berichte über die Tour:
www.frankfurt.de und FR
Die Orte der Revolte. Eine 68er-Tour mit OB Peter Feldmann

Martin Wimmer bei den Denknomaden!

Die neue Staffel (26. Sendung – 10. April 2018) startete mit einem Stargast: MARTIN WIMMER. Entsprechend war das Thema: Country & Texas. Ausgespart wurde die Politik, ja, fast, und ausgespart wurde das Berlin-Büro der Stadt Frankfurt mit seinem Leiter namens Martin Wimmer. Aber einen Song von Peter Feldmann spielten wir. Und wir überreichten nach der Sendung für die Frankfurt-Bibliothek des Berliner Büros den besten aktuellen literarischen Frankfurt-Text, nämlich den “Frankfurter Walzer” von Walter Gerlach*. In ihm kommen Schopenhauer und die legendäre Bockenheimer Kneipe Zettelwirtschaft, der Ginnheimer Spargel und der Messeturm kongenial zusammen. Und Bob Dylan spielt dazu.

I bin

ein bayrisches Cowgirl, und Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand, Reich mir mal die Blonde rüber, Oh My Darling Caroline. Siebentausend Rinder, Billy Joe, Jesse James, Tom Dooley,  Revolver-Jim aus Texas. Mein Mädel wohnt in Texas. Texas Rose. San Antonio Rose. Der Sheriff von Arkansas ist ´ne Lady. Ich kam von Alabama. Bye-Bye Tennesee. Der große Traum, Die letzte Rose der Prärie, Wenn die Sonne scheint in Texas, Rosmarie (die Post geht ab nach Texas). Das gibt es nur in Texas. Der Cowboy hat immer ein Mädchen, Ich will ´nen Cowboy als Mann. Wo ist zu Hause,

Mama  

Moderation: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen

* Walter Gerlach, ja der, der das großartige Frankfurter Faschingspaar erfunden hat, Eva Demski und Matthias Beltz. Ein ebenfalls ganz in Vergessenheit geratenes Ereignis des Jahres 1968.

 

 

10. April: 13:08 Die neue Staffel der Denknomaden auf Radio X.

Nach 25 Sendungen beginnt mit der Sendung am 10. April die 2. Staffel. Wieder sind 25 Folgen geplant und die Sendungsmacher sind aufgeregt wie vor der ersten Sendung vor vielen Jahren. Die Sendungsmacher sind Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen. Und der Studiogast am 10. April ist MARTIN WIMMER! Wir freuen uns sehr auf ihn

18. März: Fernsehgeschichte mit dem und im HESSENECK: Lauter nette Nachbarn

17Nach fast 30 Jahren endlich wieder zu sehen: Die TV-Serie Lauter nette Nachbarn mit dem Serienstar HESSENECK.

Am 18. März die Folgen 11 und 12Beginn : 19:30 Uhr im HESSENECK !

Niemand kann sagen, wann er es eine Wiederholung oder eine Fortsetzung gibt. Also heißt es: Auf ins Hesseneck und sich gut unterhalten!
Mit dem Autor und Regisseur Rolf Silber. Wir feiern!

Einige Jahre sind vergangen, seit in ganz Europa das Hesseneck als Fernseh-Kneipe zu bewundern war, u.a. mit den Darstellern Diether Krebs und Gerd Knebel. Damals schrieb Rolf Silber ein Drehbuch für eine Comedy-Serie, damals ein im deutschen Fernsehen noch nicht eingeführtes Format. Er führte auch Regie bei der Serie, die in 12 Folgen á 25 Minuten ausgestrahlt wurde. Es wurde mit internationaler Besetzung gedreht und in verschiedenen europäischen Ländern ausgestrahlt. Für die Serie wurden zwei Gebäude aus Bockenheim, nämlich das Hesseneck und die Pizzeria Palermo, hinter der Uni-Bibliothek als Kulissen aufgebaut. So wie unsere Gegenwart nur wenig mit unserer Vergangenheit zu tun hat, so wenig hatte das in der Serie nachempfundene Hesseneck etwas mit dem damaligen Hesseneck zu tun. Oder etwa doch?

Eine Familienserie aus Bockenheim für die Welt.
Zuerst gesendet 1990.

Lauter nette Nachbarn. Exklusiv wiederaufgeführt nach fast 30 Jahren Sendepause im HESSENECK (Hessenplatz/Basaltstraße)

Eine Veranstaltungsreihe von HESSENECK und DenkNomaden – unterstützt von Institut für Selbstorganisation e.V.

Wir bedanken uns für die Unterstützung durch den Hessischen Rundfunk und Rolf Silber.

7. Febr. 2018: Vortrag über die Sanierung Bockenheims

Die Sanierung Bockenheims
Umbruch und Identität des Stadtteils

1978
beschloss die Stadt Frankfurt in zwei Bereichen Bockenheims eine städtebauliche Sanierung durchzuführen. Daraufhin wurden viele heruntergekommene und stark vernachlässigte Gebäude instandgesetzt und modernisiert, ruinöse oder leerstehende Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt, In Kombination mit dem U-Bahn-Bau (U6/U7) und dem Ende der Industrie in Bockenheim (Wegzug der großen Bockenheimer Betriebe VDO und Hartmann & Braun) wurde damit ein umfassender Wandel in Bockenheim eingeleitet.
Neben vielen kleineren Einzelmaßnahmen entstanden in den beiden Sanierungsgebieten vier größere Neubaukomplexe: die Ladengalerie an der Bockenheimer Warte, die Seniorenwohnanlage Adalbertstraße, Sozialwohnungen an der Jordanstraße/Kiesstraße und das Pflegeheim Friesengasse/Kleine Seestraße.
1995 wurde die Sanierung förmlich abgeschlossen.
Das bürgerschaftliche Engagement war in diesem Sanierungszeitraum von großer Bedeutung für das Ergebnis. Bürgerinitiativen, VHS-Kurse, öffentliche Veranstaltungen informierten, stritten und debattierten die Ziele und die Umsetzung des städtischen Vorhabens. Begleitende wissenschaftliche Untersuchungen gehörten wie selbstverständlich dazu und genauso Anwälte, die von der Stadt finanziert die Bewohner berieten.
2018
Für den Herbst 2018 ist eine Ausstellung zur Sanierung Bockenheims geplant. Damit soll die sich wandelnde Identität des Stadtteil Bockenheims dokumentiert werden und die Fragen nach den offenen Entwicklungen des Stadtteils zur Debatte gestellt werden.

Norbert Saßmannshausen
ist Stadtteilhistoriker und lebt (mit Unterbrechungen) seit 1976 in Bockenheim. Mit dem Verein „Institut für Selbstorganisation“, in Kooperation mit den Freunden Bockenheims, wird derzeit die Ausstellung „Sanierung Bockenheims“ vorbereitet. Siehe: www.institut-iso.de

Denknomaden auf Radio X: Am 31. Januar 2018 ab 13:08 Uhr

Das Thema steht fest: Der Sound der Revolte 1968. Oder, um es mit Martin Wimmer zu sagen: Wenig Grund zu feiern. Aber wir hören doch noch mal rein und erläutern, was “Mama” und “Ich sprenge alle Ketten” zusammenhält. Und wenn ´68 es nicht gebracht hat: Dann eben 1978. Oder 1988. Irgendwann muss es doch losgehen!

Am Mikrofon: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen.

19.12.2017 – Denknomaden im Radio

Good bye, Johnny!

Stadtführungen & Unerledigtes, Tote und Untote,  Verlorenes und fast Vergessenes, Zeilen von Dany, Gedichte von Ralph-Rainer Rygulla und Songs, in französisch und auf österreichisch und  … wie schön: Einmal muss es vorbei sein. Diesmal trifft dieser hoffnungsvolle Satz auf das Jahr 2017 und unsere Sendung auf Radio X um 14:00 Uhr zu. Am Mikrofon: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen.

Denknomaden. Die Sendung vom November 2017

Jeden Monat einmal: Die Kultursendung der Denknomaden auf Radio X: Bestandteil im Hörerfenster dieses famosen Stadtradios. Die Sendung vom November 2017 hier zum Nachhören.

Am Mikrofon: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen.

1968: Wie es wirklich war.

Die 22. Sendung der Denknomaden auf Radio X war am 14. November 2017 zu hören. Das Highlight der Sendung war der von Ilja Kamphues gelesene Text von Walter Gerlach: Speech-In. Vielleicht wären einige zusätzliche “Vergiß es”-Kommentare möglich gewesen (Diepgen, Kanther …). Hier die 5 Minuten, die “alles” sagen über “68”, so wie es wirklich war! Dank an den Autor! Die vollständige Sendung zum Nachhören folgt.

Identität

„In bezug auf das kulturindustrielle Markenzeichen Identität verweise ich auf den Aufsatz von Lothar Baier, der unter dem Titel „Unlust an der Identität“ in dem Sammelband GLEICHHEITSZEICHEN bei Wagenbach 1985 erschienen ist:“

Til Schulz, Manuskript im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main. Er starb am 2. Januar 2013 im Alter von 68 Jahren.

Peter Eisenhardt

Peter Eisenhardt ist am 15. Oktober 2017 gestorben. Ich lernte ihn in der Denkbar kennen, oder etwas später, im Denkbar-Umfeld. Damals war sein Buch „“Der Webstuhl der Zeit“ gerade erschienen, also muss es 2005 oder 2006 gewesen sein. „Geboren in Frankfurt am Main; Studium der Philosophie (Promotion) und der Geschichte der Naturwissenschaften (Habilitation); Philosoph am Fachbereich Physik der Goethe-Universität; Leiter des Instituts PhilosophieArena Rhein Main. Er befasste sich mit Naturphilosophie, Metaphysik, Geschichte der Naturwissenschaften.“ (Faust-Kultur).

Er gehörte auch als Aktiver zur neuen Denkbar in der Spohrstraße. Er bleibt mir in Erinnerung als aufmerksamer, nachdenklicher und kluger Gesprächspartner. Er arbeitete an einem neuen Buch, war für Veranstaltungen eingeplant, seine Webseite sollte nach langem Vorlauf endlich von mir erstellt werden.

Im November 2013 organisierte er für die Denkbar eine Buchvorstellung mit Friedhelm Hengsbach „Die Zeit gehört uns“. Ihm gehörte sie nicht mehr. [Norbert Saßmannshausen]

Peter Eisenhardt mit Friedhelm Hengsbach in der Denkbar am 13. November 2013

Link: Peter Eisenhardt auf Faustkultur

Als das Hesseneck einmal ein TV-Star war

LAUTER NETTE NACHBARN. Eine Familienserie aus Bockenheim für die Welt.
Zuerst gesendet 1990. Nach 27 Jahren Sendepause läuft die Serie endlich wieder – diesmal exklusiv im HESSENECK (Hessenplatz/Basaltstraße). Nach einem wunderbaren Start am 12. März 2017 und den schönen Fortsetzungen mit dem wunderbaren Autor und Regisseur Rolf Silber und dem wunderbaren begeistertem Publikum wird die Serie ab Februar 2018 fortgesetzt.  WAS BISHER GESCHAH, damit beginnen wir (so der Plan) am 18. Februar 2018, und stellen die Story der ersten 8 Folgen zusammen für die, die bisher nicht dabei waren oder sich besser mit Bild und Ton erinnern wollen. Die Folgen 9 + 10 folgen 2 Wochen (4.3.2018) später und dann der Schluß mit den Folgen 11 + 12. (18. März 2018).

Eine Veranstaltungsreihe von HESSENECK und DenkNomaden. “Als das Hesseneck einmal ein TV-Star war” weiterlesen

Der Rest vom Frankfurter Goetheturm

Ein verkohltes Holzstück vom Goetheturm

Der Goetheturm ist zunächst Vergangenheit. Am 14. Oktober 2017 haben wir diese Reste, die Ruine aufgesucht. Und zwei verkohlte Stücke des Turms eingesammelt. Sie sollten in unserer Radiosendung am 17. Oktober eigentlich öffentlich gezeigt werden, zum ersten Mal. Dazu kam es leider nicht mehr, auch wenn unser Studiogast “den Rest vom Goetheturm” vorab ansehen konnte. Die museale Aufbereitung hat jetzt begonnen, zunächst wird das Stück unter einer Glasglocke untergebracht, dann die geeignete wissenschaftliche Aufbewahrungsmethode recherchiert. Die nächste öffentliche Besichtigung ist für Ende Oktober in der Bockenheimer “Zettelwirtschaft” geplant, die auch eine Spendendose für die Opfer des Goetheturms aufstellen will.  Genaueres demnächst. Wir danken dem Archiv Saßmannshausen für die Leihgabe (Archivbereich “Sammlung Säkulare Reliquien”). “Der Rest vom Frankfurter Goetheturm” weiterlesen

Denknomaden im Radio: 17. Oktober ab 13:08 auf Radio X

Aufgepumpt oder erschlagen von der Buchmesse entspannen wir in unserer Sendung mit erstklassiger Musik und einem Studiogast, der uns Zeitkritik, Theater, Elvis und die russische Revolution und sich selbst erläutert und erklärt: Bert Bresgen. Wir freuen uns sehr auf ihn. Moderation: Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen. Unsere weiteren Themen: Buchmesse, Goetheturm, Franz Jung, Matthias Beltz und Österreich. Hier der Link zum Nachhören.

Wegekunst 1. Unterwegs zum Goetheturm am 14. Oktober 2017.

Auf den Spuren der Revolte. In Begleitung eines HR-Teams

Am 16.10.2017 war der Stadtteilrundgang “Auf den Spuren der Revolte” in einem Beitrag in der hessenschau zu sehen. Unten der Link auf den 4-Minuten-Beitrag “Hessen zur Zeit des Deutschen Herbstes”.

Hörsaal VI, rechts Harry Oberländer, links Jürgen Engel.

Im Studierendenhaus

Stadtrundgang am 10. Oktober: Auf den Spuren der Revolte

Die Orte, die Frankfurt zur Hauptstadt der Revolte machten im jetzt lange zurückliegenden “roten Jahrzehnt”. Der Campus, die Uni, das Studentenhaus, die Distel und die Karl-Marx, der Frauenbuchladen und die Fabrik, Nutten-Lui und das Black-Panther-Solidaritätskomitee, der SDS und der ID  und Heintje …
90 intensive Minuten mit dem Stadtteilhistoriker Norbert Saßmannshausen.

Für Kurzentschlossene, direkt an der Warte dazukommen oder mit telefonischer Anmeldung unter 0175 9861265.

Start um 14:30 an der Bockenheimer Warte.

 

Wahlen und Walgesänge. Die 20. Denknomaden-Sendung auf Radio X

Am 19. September 2017 lief die 20. Denknomaden-Sendung auf Radio X. Und am 20. Sept. ab 11 Uhr führt der Stadtteilhistoriker Norbert Saßmannshausen das Team des HR “Auf den Spuren der Revolte” durch Bockenheim. Das Foto zeigt Ilja Kamphues und Norbert Saßmannshausen, kurz vor der Sendung im Studio. Es ging um Wahlen und Wale, ein Evergreen. Während Ilja intensiv im Moby Dick stöbert konzentriere ich mich auf die Walgesänge und versuche die diversen Weltmeere zu unterscheiden. Ganz in der Tradition, die in Frankfurt Micky Remann 1986 begründete, damals im Stadtbad Mitte. Da er auch einen sehr schönen Aufruf an die Nichtwähler im Jahre 1978 verfaßte (unter seinem Kandidaten-Namen Michael Remann, es ging schließlich um einen Sitz in einem bürgerlichen Parlament), haben wir die damaligen Forderungen in der Sendung verlesen und gleichen sie jetzt noch ab mit den Forderungen der 2017er Parteien. Das Ergebnis folgt. Die Sendung gibt es hier  zum nachhören.

 

 

 

Die unsichtbare Stadt. Labor für Stadtforschung

Beginn am Freitag, 8. September. Nach der Einführung von Jan Deck (freier Theatermacher/laPROF) und Patrick Primavesi (Professor für Theaterwissenschaften/Leipzig) folgt im Anschluss ein Rundgang mit Stadtteilhistoriker Norbert Saßmannshausen, bevor die Labore beginnen.

“Die unsichtbare Stadt. Labor für Stadtforschung” weiterlesen