Was wollen die DENKNOMADEN?

Die DENKNOMADEN verwirklichen Orte der Offenheit des Denkens und der kulturellen Praxis in Frankfurt. Treffpunkte für Menschen, deren kulturelle Interessen vielfältig sind, die Widersprüche als Chance sehen, um zu neuen Erfahrungen zu kommen und die den intellektuellen Streit nicht scheuen, um zu ungewohnten Überlegungen zu kommen.

Die Produktion dieser Nähe zwischen Gästen und Künstlern, zwischen Zuhörern und Experten stellt für die DENKNOMADEN eine zentrale Herausforderung dar. Bei Vorträgen, Debatten, Ausstellungen und Konzerten sind für die DENKNOMADEN gespannte Aufmerksamkeit und das Erlebnis der Geselligkeit gleichberechtigt.

Wir streben eine sich immer neu bewährende und erprobende Gemeinschaft an, die der geistigen Beweglichkeit entspricht, die wir für erforderlich halten: Für Perspektivenwechsel in der Gesellschaft, für Sorgfalt im Zuhören und Argumentieren.

Seit Januar 2016 bestreiten die DENKNOMADEN eine monatliche Radiosendung auf Radio X, dem werbefreien Stadtsender in Frankfurt.

DENKNOMADEN im Radio

Einmal im Monat stellen die Denknomaden in der Sendung auf Radio X Entdeckungen aus dem kulturellen Leben vor. Das können Bücher sein, Ausstellungen, Theaterstücke, Veranstaltungen … aber auch besondere Orte und Menschen, die interessantes Insiderwissen spendieren.

Aktuelle Anlässe und zu Erinnerndes sind uns gleichermaßen wichtig. Kultur mögen wir besonders, wenn sie etwas schräg, unangepasst und unerschrocken ist. Die Unterscheidung zwischen Hochkultur und Unterhaltung lassen wir hinter uns. Die Freiheit der Rede und der Lebensentwürfe hingegen ist uns zentral wichtig: So streifen wir auch immer wieder aktuelle Phänomene finsterer Gegenaufklärung, manchmal etwas ratlos, stets im Widerspruch.

Vieles was wir entdecken, entdecken wir in Frankfurt, der vermutlich tolerantesten und weltoffensten Stadt der Republik. Gelobt sei die weitgehend entspannte Multikulturalität hier und seien alldiejenigen, die sich dafür einsetzen, dass sie erhalten bleibt. Aber so wenig Frankfurt für einen provinziellen Nationalismus steht, sowenig macht unser nomadisierendes Denken vor geographischen Grenzen halt.

Die beiden Moderatoren der Denknomaden greifen Themen auf und debattieren frei, sie assoziieren, fragen nach. Selbstironie ist ihnen nicht fremd, Gäste sind ihnen willkommen. Abgerundet wird jede Sendung durch aktuelle Veranstaltungshinweise und eine feine Musikauswahl.

Hörbeispiele oder Literaturauszüge einzuspielen ist im Radio gang & gäbe. Bei den Denknomaden wird jedoch nach Möglichkeit live vorgelesen. Der Schauspieler Ilja Kamphues sorgt für ein unmittelbares Hörerlebnis,  erfüllt den Text mit Leben.

Die Redaktion der Denknomaden besteht aus:
Bärbel Bimschas, Reise-Bloggerin, Geschäftsführerin einer Bildungsstätte im Taunus, eigensinnige Nomadin und engagierte book-crosserin. Ilja Kamphues, Schauspieler (u.a. Wer kocht, schießt nicht, an die 600mal im Stalburg Theater), Sprecher, Autor kabarettistischer Texte und Zauberer.
Norbert Saßmannshausen, freier Kulturorganisator, Stadtteilhistoriker in Bockenheim (Orte der Revolte) und Sammler der Geschichte und Geschichten von unten.

DENKNOMADEN on tour

Wir organisierten im Frühjahr und September 2016 zwei Veranstaltungen unter dem Titel ALS FRANKFURT EINMAL DIE HAUPTSTADT DER REVOLTE WAR. Dabei stellten wir einmal im Bockenheimer “Hesseneck”  den 50 Gästen die Orte der Revolte der Jahre 1965-1980 vor, mit Fotos, Berichten und Erzählungen. Am 8. September 2015 haben wir die Veranstaltung, abgewandelt, im Club Voltaire vor knapp 60 Gästen gestalten dürfen. Weitere Veranstaltungen sind in Planung.

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