Da wir ja gerade in Lagos waren bzw. sind paßt eine aktuelle Mail der Henkel-Stiftung: In der Hafenstadt stieß man bei Bauarbeiten für ein Parkhaus zufällig auf eine Ansammlung von menschlichen Knochen – eine Art Halde aus Skeletten. Die Anthropologin Dr. Maria Teresa Ferreira von der Universität Coimbra hat in einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Forschungsprojekt diese Skelette untersucht und als Überreste von Sklaven aus dem ausgehenden Mittelalter (bzw. der beginnenden Neuzeit) identifiziert. In der ersten der insgesamt sechs Episoden erfahren Sie, welche Fragen sich aus diesem bizarren Fund für die Geschichte der Sklaverei ableiten lassen. Das Video ist mit dem Foto verlinkt.

Gebäude des Sklavenmarkt in Lagos.

 


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